AUFRUF: Antifa in die Offensive – hinein in den Antifa-Block!

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Antifa steht zusammen

Als antifaschistische Bewegung werden wir kriminalisiert und sind von Repression betroffen. Gegen Antifaschist:innen laufen derzeit Prozesse in Düsseldorf, Stuttgart-Stammhein und Dresden. Den Angeklagten wird vorgeworfen, Faschist:innen angegriffen oder Rüstungsunternehmen sabotiert zu haben. Hinzukommt, dass Maja illegal nach Budapest verschleppt worden ist und dort in einem Schauprozess zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Antifaschismus lässt sich weder verbieten noch einsperren. Er ist politischer Grundpfeiler einer Welt ohne Unterdrückung, Ausbeutung und Herrschaft.

Antifa heißt Free Palestine

Antifaschismus endet nicht an Grenzen. Wir sind Internationalist:innen und solidarisieren uns mit unseren Genoss:innen weltweit – in Rojava, im Iran, im Sudan, in Palästina und überall. Ohne eine klare internationalistische, antikoloniale und antigenozidale Position kann es keine konsequente antifaschistische Bewegung geben.

Antifa kämpft gegen politische Verfolgung

In Deutschland werden palästinasolidarische Menschen, die gegen den Genozid in Gaza protestierten, vom Staat angegriffen und kriminalisiert. Manche haben ihre Lohnarbeit verloren, andere wurden diskreditiert, verurteilt oder von Bullen schwer verletzt. Auch Aktivist:innen aus der kurdischen Bewegung werden unter dem Vorwand verurteilt, sie seien Mitglied einer terroristischen Organisation. Repression trifft zuerst migrantisierte und aus der Arbeiter:innen-Klasse stammende Menschen. Politisch will der Staat uns erdrücken, vereinzeln und mundtot machen. Wir stehen zusammen gegen ihre Repression.

Antifa ist Feminismus

Patriarchale Unterdrückung ist nach wie vor Alltag – in der Schule, in der Familie oder am Arbeitsplatz. Femizide sind nur die Spitze der durch antifeministische und transfeindliche Hetze angestachelten Gewalt. Das Patriarchat hat viele Gesichter: Niedriglohn, Altersarmut und Besitzdenken sind einige davon. Im Kampf gegen patriarchale Gewalt und antifeministischem Verhalten darf es keine Kompromisse geben – auch nicht innerhalb unserer Strukturen.

Antifa bedeutet Solidarität

In Berlin kann der Eindruck entstehen, dass Antifaschist:innen in der Überzahl sind. Doch bereits auberhalb des Rings sieht das anders aus. Solidarität muss gelebt werden. Unsere Genoss:innen brauchen für ihre gute Arbeit Unterstützung vor Ort. Gemeinsam müssen wir dem Faschismus etwas entgegensetzen.

Antifa heißt Selbermachen

Während rechte Ideologie normalisiert wird, sind angebliche „Brandmauern nichts wert im Kampf gegen die AfD und den sie umgebenden Sumpf aus „Neuen Rechten“ und völkischen Faschistinnen. Im Gegenteil: Eine CDU steht der AfD kaum nach. An der Regierung sorgt Merz dafür, dass unsere Klasse weiter verarmt, die Überwachung ausgebaut wird, Geflüchtete rassistischen Repressalien ausgeliefert sind sowie erkämpfte Rechte von FLINTA – und queeren Menschen beschnitten werden.

Schulter an Schulter gegen Faschist:innen auf der Straße und im Parlament.

Gegen Angriffe auf unsere Klasse. Für die inhaftierten Antifaschist:innen und für alle politischen Gefangenen weltweit.

Für ein gutes Leben für alle.

Kommt am 1. Mai in den antifaschistischen Block! In die Offensive!

Wir sind alle Antifa – auf der Straße, im Untergrund oder im Knast.

AUFRUF: Sozialistischer Block auf der revolutionären 1. Mai-Demo

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1. Mai: gegen ihre kriege – soziaalismus unsere perspektive

Die Welt befindet sich im Umbruch.

Ständig neu ausbrechende Kriege und Krisenherde, der Aufschwung faschistischer Kräfte, Umweltkatas-trophen. Aktuell werden wir Zeug:innen davon, wie eine jahrzehntelange Weltordnung ins Wanken gerät. Die imperialistischen Mächte sind auf Kriegskurs. In den letzten Monaten haben wir immer neue Eskalationen gesehen, ob im Iran oder in Venezuela. Wir haben gesehen, wie die Frauenrevolution in Rojava, die seit über einem Jahrzehnt ein Hoffnungsschimmer für antiimperialistische Kämpfe ist, massiv angegriffen wird. Und wir haben gesehen wie der Genozid in Palästina weiter fortgeführt wird.

Auch in Deutschland bekommen wir den Kriegskurs zu spüren: Hunderte Milliarden werden für Aufrüstung ausgegeben und immer mehr Schritte in Richtung Wehrpflicht unternommen. Die Jugend soll in den Krieg ziehen, während Schulen verkommen, Jugendclubs geschlossen werden und über 2 Millionen Kinder in Kinderarmut leben. Doch bei den letzten Schulstreiks haben zehntausende widerständige Jugendliche gezeigt: Wir kämpfen nicht für die Kriege der Herrschenden!

Die Aufrüstung des deutschen Staats geht zudem einher mit Kürzungen, Reformen und Sparmaßnahmen in anderen Bereichen. Denn die Kosten der Krisen und Kriege sollen auf unseren Rücken ausgetragen werden: Wir sollen mehr arbeiten, mehr zahlen und weniger bekommen. Das zeigen uns die Angriffe auf den 8-Stunden-Tag, das Recht auf Teilzeitarbeit und die Reform des Bürgergelds deutlich. Sogar vor Kürzungen im Gewaltschutz für Frauen schreckt der deutsche Staat nicht zurück. Trotz der haarsträubend hohen Zahlen an Femiziden und häuslicher Gewalt hat der Berliner Senat für 2026 pauschale Kürzungen bei allen Frauenprojekten von durchschnittlich 2% vorgenommen. Wir können klar erkennen: Der deutsche Staat schützt uns nicht!

Stattdessen steigen auch die Repressionen gegen uns immer weiter an: In Berlin wurde mit dem neuen Polizeigesetz mehr staatliche Kontrolle durch Kl-Überwachung und Staatstrojaner möglich gemacht. Und auch auf den Straßen wird die Polizei immer brutaler. Das sehen wir an der Palästina-Bewegung und antimilitaristischen Protesten, aber auch bei rassistischen Polizeimorden.

Währenddessen rollt der deutsche Staat Faschos den roten Teppich aus, wenn er junge Antifaschistinnen kriminalisiert und Gewalt gegen unsere LGBTI+ Geschwister zulässt.

Diese Entwicklungen sind kein Zufall. In Krisenzeiten setzt der Staat immer mehr auf die innere Aufrüstung und Militarisierung, auf größtmögliche Überwachung und Repressionen gegen unsere Klasse. Doch wir sind dem nicht schutzlos ausgeliefert. Ganz im Gegenteil, jetzt ist die Zeit Widerstand zu organisieren und unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Denn wir wissen, dass der Kapitalismus kein Naturgesetz und der Aufbau einer neuen Gesellschaft, dem Sozialismus, möglich ist.

International haben die Jugend, Arbeiterinnen und Unterdrückte gezeigt - von den Aufständen in Nepal bis zu den Generalstreiks in Italien und den USA, vom Widerstand in Rojava bis zu den Massenprotesten im Iran: unsere Klasse kämpft!

Lasst uns am 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterinnenklasse, all unsere Wut auf dieses System und all unsere Hoffnung für eine neue Gesellschaft auf die Straßen bringen!

Young Struggle
Kommunistischer Aufbau
Pride Rebellion
Rebell
Zora
Föderation klassenkämpferischer Organisationen

AUFRUF: Heraus zum 1. Mai! Free Görli – Rave against the Zaun

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1. Mai - Blockparty - 12:00 Görlitzer Park

Der Zaun steht, der Görli ist eingeknastet, doch der Widerstand fängt jetzt erst richtig an. Am 1.Mai versammeln wir uns wieder ab 12 Uhr im Görli um gemeinsam mit vielen Artist:innen ein grosses Fest des Widerstandes gegen Zäune, Law&Order-Wahn Populismus und den CDU-Senat zu feiern.

Anschließend geht’s zur revolutionäre 1.Mai-Demo und dann lassen wir den Tag mit einem Rave im Görli ausklingen.

Frieden, Freiheit , Solidarität: Bis alle Zäune fallen...

AUFRUF + PLAKAT (Bündnis): Freiheit, Frieden, Solidarität: Weil wir nicht vergessen haben, wofür der 1.Mai da ist!

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Frieden? Für wen eigentlich?

Während in Berlin Waffenverbotszonen eingeführt werden, produziert im Wedding eine neue Fabrik Waffen für den Export in alle Welt. Während die Bundesregierung von Frieden spricht, treibt sie die Aufrüstung voran – allein 100 Milliarden Sondervermögen für die Kriegswirtschaft, während nur in Berlin im vergangenen Jahr über 13.000 Haushalten Strom bzw. Gas abgestellt wurde. Sozialabbau im Namen der Landesverteidigung. Kriegstüchtigkeit statt Menschentüchtigkeit.

Der Imperialismus ist kein Gespenst. Der Imperialismus ist blutige Gegenwart. Er ist der Angriffskrieg gegen Rojava, der die kurdische Befreiungsbewegung zerschlagen soll. Er ist die monatelange Bombardierung des Gazastreifens und der Genozid an der palästinensischen Zivilbevölkerung. Er ist die Missachtung des internationalen Völkerrechts beim Überfall auf Venezuela und der Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran und Libanon. Er ist die Gewaltherrschaft des Regimes im Iran genauso wie die Bomben, die im Namen von Demokratie und Freiheit abgeworfen werden und die nun den gesamten Nahen Osten in Flammen setzen. Er ist die deutsche Außenpolitik, die Waffen liefert, wo sie Profite erwartet, und schweigt, wo Völkerrecht mit Füßen getreten wird.

Aber der Imperialismus ist nicht nur dort, er ist auch hier – mitten unter uns. Die Wehrpflicht-Debatte ist keine ferne Drohung. Sie ist die Ankündigung, uns bzw. unsere Kinder in Kriege zu schicken, die einzig und allein den Geschäftsinteressen der Konzerne dienen.

Doch auch immer mehr Frauen und LGBTI+ sehen sich mit steigender Gewalt konfrontiert. Während in Deutschland fast jeden Tag eine Frau durch die Hand eines Mannes ermordet wird, zeigt die deutsche Klassenjustiz: Der Staat schützt uns Frauen und LGBTI+ nicht! Stattdessen sollen wir zu Gebärmaschinen der Interessen des deutschen Kapitals gemacht werden, um ihnen noch mehr Kanonfutter für ihre Kriege liefern zu können.

Die Militarisierung der Gesellschaft ist längst im Gange und im neuen Polizeigesetz von Berlin in neues Recht gegossen – Überwachung, Präventivhaft, Eingriffe in Grundrechte. Ein Gesetz, das sich gegen uns richtet. Gegen die Klasse, die sich wehrt.

MOBI-EVENT 01.04.: Offene Graffiti Aktion

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Die Zukunft gehört uns! Heraus zum 1.Mai! Gegen Wehrpflicht, Krieg und Kapital.

15 Uhr Warschauer Hall, nähe Helsingforser Platz, Friedrichshain

Kommt vorbei!

Internationale Jugend Berlin

MOBI-EVENT 27.03.: Vorbereitung des OAT_Hsh auf den 1.Mai-Antifa-Block

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Offenes Antifa Treffen Hohenschönhausen

27.03.2026
Open Doors - 19:30
Adresse: WB13 - Am Berl13, 13051 Berlin

Alle Raus zum 1.Mai!

  • Kurzer Input
  • Bastelabend Schilder/Banner
  • Plakate/Sticker abholen

Am Freitag, den 27.03, findet das nächste Offene Antifa Treffen Hohenschönhausen statt.

Wir wollen für den Antifa-Block auf der diesjährigen 1. Mai Demo Banner und Fahnen basteln.

Außerdem werden wir uns dabei über faschistische Strukturen im Kiez und darüber hinaus unterhalten.

Ihr könnt euch dazu noch Mobi-Plakate und Sticker für die 18-Uhr-Demo und den Antifa-Block abholen.

Es ist egal, ob ihr bereits „Antifa-Vorerfahrung“ habt oder neu dazukommen wollt.

Beim Offenen Antifa Treffen Hohenschönhausen sind alle Menschen willkommen, die im Kiez selbstorganisiert und unabhängig von Staat / Parteien antifaschistisch aktiv werden wollen und dabei einen antirassistischen & feministischen Grundkonsens teilen.

Kommt vorbei, lasst uns connecten & gemeinsam Pläne schmieden!

Es wird vegane Küfa geben. Außerdem kalte + warme Getränke und nette Ostberliner Antifas.

Das WB13 ist barrierearm erreichbar / hat ein barrierearmes WC. Falls du etwas brauchst, um an den Treffen gut teilnehmen zu können oder vorab Fragen hast, schreib uns unter:
oat-hsh@riseup.net
oder bei Insta: @OAT_HSH

Wir freuen uns auf Euch!

MOBI: „Antifa in die Offensive!“ – Antifa Block

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Hinein in den Antifa-Block auf der Revolutionären 1. Mai Demo 2026!

18 Uhr Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

In einigen Stadtteillen von Berlin ist die Mobilisierung bereits in den Straßen und Locations sichtbar: Aufkleber und Plakate des Antifa-Blocks.

➥ Plakat, jpeg, 1448×2048

AUFRUF: Gegen die Gesamtscheiße! – Antiautoritärer Block

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Gegen die Gesamtscheiße! Rein in den antiautoritären Block!

Wir feiern das Leben, die Rebellion und die Befreiung

Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2026, 18 Uhr, O-Platz, Berlin-Kreuzberg

Weg damit:
Wehrpflicht, Militarisierung und Kriegsregime. Feminizide, Männlichkeit und Patriarchat. Nationalismus, Faschismus und AfD. Wasserprivatisierung, Autobahnausbau und Klimakatastrophe. Regierende Bürgermeister, Zäune und nächtens geschlossene Parks. Autoritarismus, Dogmatismus und scheinbar einfache Wahrheiten. Angriffe auf Rojava, Krieg in der Ukraine und Genozid in Gaza. Racial Profiling, »kriminalitätsbelastete Orte« und neue Polizeigesetze. Finanzielle Kürzungen, Demontage des Sozialstaats und der restliche Monat am Ende des Geldes. Gefangennahme von Cilia Flores mit Ehemann, von Antifaschist*innen und unserer langjährigen Nachbarin Daniela Klette. Private Wohnungsunternehmen, steigende Energiekosten und hohe Mieten. Merz, Pistorius und alle anderen da oben. Alles Würg!

Wann, wenn nicht wir?
Wir finden das Leben viel zu interessant, um es für all das herzugeben. Deshalb soll die ganze Scheiße zerfallen, wie es einst Karl Marx formulierte, und dazu werden wir beitragen. Wir spielen nicht mit, wir rebellieren, wir widersetzen uns. Wir verweigern uns den auferlegten Pflichten. Wir desertieren aus diesen Verhältnissen. Wir brechen aus und nehmen uns am Ersten Mai die Straße. Denn wenn schon die Gegenwart verloren ist, so wollen wir doch die Zukunft erobern.

Wer, wenn nicht hier?
Mit Zehntausenden werden wir am Abend des 1. Mai in Berlin zur jährlich größten Manifestation der radikalen Linken zusammenkommen. Uns eint unsere Unzufriedenheit mit dem Bestehenden und der Widerspruch zum Herrschenden, das kein Versprechen mehr für uns hat. Mit rebellischer Munterkeit laden wir zu einem Block auf der revolutionären 1.Mai-Demo alle ein: Wütende und Traurige, Lohnabhängige und vermeintlich Überflüssige, Kind und Kegel, Schlawinerinnen und Rabauken, Militante und die gesamte Bagage. In unserer Vielfalt finden wir die Einheit.

PRESSEMITTEILUNG der Revolutionären 1.Mai Demonstration

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Freiheit, Frieden, Solidarität

Der Park ist zu. Gegen den Willen von Anwohnerinnen und Anwohnern, gegen den Willen der Besucherinnen und Besucher, ja selbst gegen den Willen des Bezirks verfügt der Berliner Senat nun endgültig, dass der Görlitzer Park ab dem 1. März nachts geschlossen wird. Dies erklärte zumindest eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Verkehr, Mobilität und Umwelt gegenüber dem RBB und bestätigt nur, dass sich die Clique um Kai Wegner durchgesetzt hat.

Monatelange Proteste und auch eine Klage konnten die Law-and-Order-Fantasien des Regierenden Bürgermeisters nicht verhindern.

Dabei spricht so einiges gegen den Zaunbau, allen voran die Kosten. So verschlang alleine der Bau rund 1,5 Millionen Euro, wobei zusätzlich noch rund 800.000 Euro pro Jahr als Überwachungskosten dazukommen. Schon jetzt müssen die Tore von Zivilpolizisten überwacht werden, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Was das den Steuerzahler wieder kostet? Ein weiterer Kritikpunkt besteht darin, dass die sozialen Probleme wie Drogenhandel und Obdachlosigkeit, die es im Park unbestreitbar gibt, nur in die umliegenden Straßen verlagert werden, ohne sie im Kern zu lösen. Stattdessen wird eine weitere Freifläche entkommunalisiert und speziell Jugendlichen ein Ort genommen, an dem sie sich ohne kommerziellen Druck treffen konnten.

Doch um Argumente geht es dem Berliner Senat ohnehin nicht. Dieser will ein autoritäres Signal in die Gesellschaft senden und dabei ist der Görlitzer Park nicht zufällig ausgewählt worden. Als Ort mit Symbolcharakter für eine widerständige Kultur muss er nun als Testballon herhalten, um auch andere Freiflächen der Stadt unter Kontrolle zu bringen. Die Dystopie lässt grüßen, wenn zukünftig, auch im Rahmen des neuen Polizeigesetzes, Polizei und private Sicherheitsfirmen, unterstützt durch KI-Gesichtserkennung, öffentliche Räume kontrollieren. Insofern ist der Görlitzer Park nur ein weiteres Zeichen dafür, wie sich die Politik den Umgang mit den Herausforderungen der Neuzeit so vorstellt. Abschottung. Abgrenzung. Militarisierung. Überwachung. Gewalt. Wie im Kleinen so im Großen.

Das wollen wir nicht unbeantwortet lassen. Aus diesem Grund wird die Route der diesjährigen Revolutionären 1. Mai Demo vom Oranienplatz über die Wiener Straße, direkt am Görlitzer Park vorbeiführen und dann werden wir sehen, was Stahl und Beton gegen den Widerstand von Zehntausenden so alles aushalten kann.

Oder um es poetisch auszudrücken: Keine Mauer steht für immer, kein Zaun hält ewig und auch diese Ordnung ist auf Sand gebaut.

Herzliche Grüße
Revolutionäres 1. Mai Bündnis, 27. Februar 2026

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Pressekontakt (für Pressevertreter*innen)
Revolutionäres 1.Mai-Bündnis
Ansprechpartnerin: Rosa Hikmet u.a.
Email: 1mai-berlin-presse {at} systemli {dot} org