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03. September 2010 | 16 Personen  online

Veranstaltung für Betroffene von Repression am 1. Mai

06. Mai 2010

festnahme11. Mai, Blauer Salon im Mehringhof, 20 Uhr
Gneisenaustr. 2a, Nähe U-Bhf. Mehringdamm
Berlin-Kreuzberg


Die Berliner Polizei war mal wieder fleißig und hat in der Walpurgisnacht und am 1. Mai laut eigenen Angaben über 200 Personen festgenommen. Daher lädt der Ermittlungsausschuss zu einer Infoveranstaltung in den Blauen Salon, wie mit den Anzeigen rund um den 1. Mai umzugehen ist.

Infos: ea-berlin.net

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Über 15.000 Menschen auf Revolutionärer 1. Mai Demo

02. Mai 2010

4570748599_c74bebabdd[ Bericht entnommen von pm_cheung auf flickr.com ]
Bei der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration nahmen in Berlin-Kreuzberg etwa 15.000 Menschen teil. Wie auch in den Vorjahren eskalierte die Situation nach Beendigung der Demonstration. Einzelne Personen warfen mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern auf die Polizei, die mit dem Einsatz von Schlagstöcken reagierten. Etliche Personen wurden festgenommen oder verletzt.

Nach den heftigen Kritiken zum Polizeieinsatz am 1. Mai im vergangenen Jahr, griff die Polizei in diesem Jahr besonders hart durch. Viele dieser Eingriffe zeichneten sich durch ungeheurer Brutalität und Unverhältnismäßigkeit aus. Gegen einen Beamten wird mittlerweile wegen Körperverletzung im Amt ermittelt

Fotos von der Revolutionären 1. Mai Demo von pm_cheung | flickr.com
Fotos von der Revolutionären 1. Mai Demo von mikael.zellmann | flickr.com
Bericht auf Indymedia von Wladek Flakin
Bericht auf Indymedia von Klassenkämpferische Autonome

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Klassenkampfblock auf DGB-Demo und 18h Demo

02. Mai 2010

279887 Die DGB-Demo war mit ca. 3000 TeilnehmerInnen deutlich kleiner als die Revolutionäre 1. Mai Demonstration. Und der Klassenkämpferische Block machte auf der DGB-Demo mit ca. 500 TeilnehmerInnen bereits ein sechstel der Demo aus.

Klassenkampf-Block bei DGB und 18-Uhr-Demo

[Beitrag entnommen von "Klassenkämpferischer Block / Indymedia" ]

Am 1. Mai 2010 gab es – wie bereits im letzten Jahr – auf der Gewerkschaftsdemonstration einen klassenkämpferischen Block. Auf der revolutionären 1.-Mai-Demonstration am Abend war der Block an der Spitze des Demonstrationszuges vertreten.

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Polizist tritt auf Demonstranten ein

02. Mai 2010

mt_ignore:Bulle tretet auf Kopf von DemonstrantenNach der Abschlusskundgebung der Revolutionären 1. Mai Demonstration kam es zu massiver Gewalt der eingesetzten Polizeibeamten. Auf Youtube ist jetzt ein Video aufgetaucht, in dem ein Polizist gezeigt wird, der auf den Kopf eines am Boden liegenden Demonstranten eintritt. Laut Pressemeldungen sei nun ein Verfahren seitens der Polizei gegen den Beamten eingeleitet worden, wegen schwerer Körperverletzung im Amt.Wegen des Korpsgeist und fehlender Namenskennzeichnung der PolizistInnen ist es aber schwierig den Polizisten zu ermitteln.

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HERAUS ZUM REVOLUTIONÄREN 1. MAI

01. Mai 2010

plakat-1-mai-600w9.30h - Klassenkämpferischer Block auf der DGB-Demo
Infos: klassenkampfblock.blogsport.de

ab 9h | tagsüber - Naziaufmarsch sabotieren, blockieren, verhindern
Infos, Twitter, Ticker, Maps, Blockadepunkte

18 Uhr - Revolutionäre 1. Mai Demonstration, Kottbusser Tor

Achtung! Es gibt Hinweise zu massiven Vorkontrollen am Kottbusser Tor. Antirepressionsgruppen rufen dazu auf, schikanöse Vorkontrollen nicht zu tolerieren. Außerdem gibt es Auflagen zu Seitentransparenten: keine Verstärkung, keine Über-Eck Transpis und keine Seitentranspis über 2,50m. Des weiteren wurde seitens der Behörden auf den unfriedlichen Verlauf im letzten Jahr verwiesen, und daher nochmal angemahnt, das Vermummungsgebot sehr ernst zu nehmen.

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Körting will Nazis vor Antifa-Blockaden schützen

29. April 2010

Autonome Antifas machen mobilWeil Innensenat und Polizei ihre Geheimhaltungstaktik hinsichtlich der genauen Demoroute der Faschisten im Prenzlauer Berg nicht aufgeben wollen, haben Autonome AntifaschistInnen angekündigt, schon Stunden vorher vermutete Aufzugswege oder Anfahrtsstrecken der Neonazis mit Blockaden ins Visier zu nehmen.

Auch das Revolutionäre 1. Mai Bündnis ruft dazu auf, tagsüber den Naziaufmarsch zu verhindern, und abends in Kreuzberg für eigenen Inhalte und gegen Kapitalismus auf die Strasse zu gehen.

Infos, Ticker, Naziroute & Blockadepunkte: www.antifa-berlin.de | ajbb.blogsport.de
Twitter: Aktuelles zu Naziaufmarsch, Prenzlauerberg, Blockaden, Absperrgitter, usw.

Weiterlesen: Körting will Nazis vor Antifa-Blockaden schützen

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Demoroute und Polizeistabsplanungen

26. April 2010

KreuzbergLaut Justizkreisen solle in diesem Jahr der Kottbusser Tor von bis zu 1000 Polizisten von Anfang an besetzt sein und mittels Polizeifahrzeugen eine Art "Burgring" um den Platz geschaffen werden. Daher darf die Revolutionäre 1. Mai Demo nur südlich vom Kottbusser Tor starten. Auch die Skalitzer Strasse wurde als Auftaktgebiet wegen der Nähe zum sog. Myfest verweigert, da befürchtet wird, dass sich FestbesucherInnen der Demo anschließen könnten. Die Route soll jetzt mit Auftakt südlich vom Kottbusser Tor über den Kottbusser Damm direkt zum Hermannplatz führen, von dort über die Sonnenallee, Friedelstrasse und die Ohlauer Strasse zurück nach Kreuzberg und am Spreewaldplatz enden. Im Tagesspiegel wurde dies damit kommentiert, dass man offenbar im Berliner Polizeipräsidium plane "Kreuzberg am 1. Mai zu spalten". Es solle "eines der mobilen Lagezentren der am Tag der Arbeit eingesetzten Polizisten direkt am Kottbusser Tor stationiert werden und so den Bezirk in Nord und Süd trennen".

Laut einer Antirepressionsgruppe, die die Revolutionäre 1. Mai Demo begleiten wird, um "auf Zivicops und sonstige Bullentaktiken" aufmerksam zu machen, wird es zu massiven Vorkontrollen an der U-Bahn Station Kottbusser Tor kommen. Über einhundert Zivilpolizisten sollen allein bei der Revolutionären 1. Mai Demo eingesetzt werden und es gibt Auflagen gegen Seitentransparente.

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Myfest - weitere Bühne sagt Beteiligung ab

29. April 2010

wasserfreund-svDie "AG Kiezkultur von unten", die seit drei Jahren eine Bühne mit unkommerziellem linken Angebot im Kreuzberger Myfest organisierte, hat nun ihre Bühne aus Protest abgesagt, weil jetzt "das Myfest als ordnungspolitisches Polizeievent" instrumentalisiert werden würde. Eine weitere Bühne im Myfest hatte vor einem Monat bereits die Beteiligung abgesagt. Laut Stellungnahme der AG Kiezkultur von unten ist "die neue Myfest-Organisation" "eine von oben nach unten durchorganisierte Inszenierung von Senat, Bezirksamt und Polizei." Darüber hinaus werden Teile des Myfest-Areals wie das Kottbusser Tor in Absprache mit den derzeitigen Myfest-OrganisatorInnen als "Truppenauflaufpunkt" der Polizei missbraucht, um die Kreuzberger Bevölkerung zwischen Myfest-BesucherInnen und DemonstrantInnen zu spalten.

Weiterhin erklärt die Kiez-Initiative: "unsere politische Glaubwürdigkeit als kritische und politische Kulturschaffende ließ uns keine Wahl: Wir organisieren kein Fest für Polizei, Senat und Kommerz!  Wir rufen allerdings wie jedes Jahr zusammen mit vielen Initiativen und Läden aus Kreuzberg 36 dazu auf, sich politisch an der 1.Mai-Demonstration zu beteiligen."

Indymedia: Presseerklärung der AG Kiezkkultur von unten

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Ermittlungsausschuss 030 - 69 22222

01. April 2010

ea1Der Ermittlungsausschuss in Berlin hat eine Sonderseite zum 1. Mai 2010 geschaltet: ea-berlin.net/1mai mit den wichtigsten Infos und Tips zum richtigen Verhalten in unruhigen Situationen und bei Festnahmen.

Der Berliner EA (030­ - 69 22222) ist während und nach den Demos ab 30. April abends bis zum 2. Mai besetzt

"Ruft an, wenn Ihr Festnahmen beobachtet habt und sprecht auch auf den AB, wenn wir nicht persönlich erreichbar sind. Die Informationen erreichen uns dann auf jeden Fall rechtzeitig. Sagt uns deutlich Namen und wenn möglich Geburtsdatum der festgenommenen Person, sowie Ort und Anlass der Festnahme ­ natürlich ohne irgendwen zu belasten!!! Hinterlasst bitte auch eine Kontaktnummer. Dann können wir rechtzeitig AnwältInnen organisieren, wenn eine Haftprüfung droht."

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Hinein in den Klassenkämpferischen Block am 1. Mai!

22. April 2010

mai_2009_foto_demo_02Klassenkampf statt Standortlogik

Wie im letzten Jahr wird es wieder einen Klassenkämpferischen Block am Abend auf der Revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin-Kreuzberg geben, wie auch auf der Gewerkschaftsdemonstration am Morgen. An dem Block wollen sich u.a. Gewerkschaftsmitglieder, ArbeiterInnen, StudentInnen, Erwerbslose und StadtteilaktivistInnen gegen Umstrukturierung beteiligen.

Aufruf der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin
Aufruf an die radikale Linke zum Klassenkämpferischen Block
Aufruf an Lohnabhängige zum Klassenkämpferischen Block

Homepage "Klassenkämpferischer Block"

9 Uhr | DGB Demonstration | Wittenbergplatz | Klassenkämpferischer Block
www.klassenkampfblock.blogsport.de

Mittags | Naziaufmarsch blockieren! | www.1-mai-nazifrei.tk

18 Uhr | Demonstration
„Die Krise beenden: Kapitalismus abschaffen!“ |
Kottbusser Tor | www.erstermai.nostate.net

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1. Mai - gegen Polizeiwillkür und Polizeigewalt

16. April 2010

Trauerkundgebung von Angehörigen und FreundInnenDer Freundeskreis des Neuköllner Dennis J., der am 31. Dezember 2008 von Berliner Polizeibeamten in Schönfließ erschossen wurde, will sich in der Revolutionären 1. Mai Demonstration - die in diesem Jahr durch Neukölln führt - beteiligen. Damit wollen Angehörige und FreundInnen von Dennis J. vor allem massenhaft auf den am 4. Mai gegen den Todesschützen der Polizei beginnenden Prozess aufmerksam machen. Familienangehörige und FreundInnen des Getöteten fordern nach wie vor Gerechtigkeit und Aufklärung in dem Fall.

Indymedia: Prozess um Tod bei Festnahme
Umbruch-Bildarchiv: Trauer- und Protestdemo

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