erstellt am: 23.04.2009
Über 5000 Bullen am 1. Mai im Einsatz - CDU würde gerne 1. Mai Demo verbieten
In der Presse heißt es, die "Bundesregierung sorgt sich um Berlins Sicherheit" angesichts anhaltender Aktionen "Linksextremer" gegen Luxusautos, DHL, Banken usw. " Die stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus, Anja Hertel (SPD), teile durchaus die Sorge, dass der 1. Mai durch die Wirtschaftskrise "repolitisiert" werden könne. Sie meinte, zwar sei die Strategie der Polizei in den letzten Jahren zur Befriedung der Krawalle richtig gewesen, aber es sei zu befürchten, dass der Zorn in den über die Banken- und Finanzmarktkrise aufgebrachten Teilen der Bevölkerung ein neuer Resonanzboden für gewalttätige Ausschreitungen sein könne.
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Unterdessen sind im Bezirk Neukölln sowie in weiteren Bezirken Plakate mit Fotos aufgetaucht, die an vier Menschen erinnern, die "von Polizeibeamten ermordet" worden seien. Während der Walpurgisnacht und am 1. Mai sollen daher mehr als 5000 PolizistInnen im Einsatz sein, 2500 PolizistInnen aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei. Und die Berliner CDU forderte gar eine Sonderkomission und ein "Verbot der Mai-Demo" zu prüfen.
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